Präsident Biden hat am Donnerstag 3.000 Reservisten nach Europa beordert, um die dort stationierten US-Truppen zur Unterstützung der Operation Atlantic Resolve zu verstärken.

Bidens Anordnung ermächtigt den Verteidigungsminister und den Heimatschutzminister, Einheiten im aktiven Dienst und einzelne Mitglieder zu entsenden, die einer Einheit der Selected Reserve oder einem Mitglied der Individual Ready Reserve zugeordnet sind.

Die eingesetzten Einheiten dürfen jeweils nicht mehr als 3.000 Mitglieder umfassen, von denen nicht mehr als 450 Mitglieder der Individual Ready Reserve sein dürfen, heißt es in der Anordnung.

Biden hält Pressekonferenz in Helsinki ab

US-Präsident Biden gestikuliert während einer Pressekonferenz in Helsinki, Finnland, Donnerstag, 13. Juli 2023. Biden ist in Finnland, um am US-Nordic Leaders’ Summit teilzunehmen. (AP Photo/Sergei Grits)

Der Befehl folgt auf die fünftägige Reise des Präsidenten nach Europa, die durch das Vereinigte Königreich, Litauen und Finnland führte. Die Reise sollte die Stärke der internationalen Koalition gegen die russische Invasion in der Ukraine demonstrieren. Und Biden zeigte sich zuversichtlich, dass er diese Mission erfüllt hatte, und verkündete, dass er und andere NATO-Führer das Militärbündnis „einheitlicher denn je“ zeigten.

BIDEN streitet sich mit einem Reporter, der das Engagement der USA gegenüber der NATO in Frage stellt: „Niemand kann die Zukunft garantieren“

Auch wenn die Forderung der Ukraine nach einem expliziten Weg zur NATO-Mitgliedschaft unklar blieb, betonte Biden, dass Vereinbarungen mit den Ländern des Bündnisses die langfristige Sicherheit Kiews auch ohne seinen formellen Beitritt unterstützen würden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht Donezk

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte Truppen in der Region Donezk, wie auf einem Foto zu sehen ist, das am Dienstag, dem 18. April 2023, vom Verteidigungsministerium des Landes veröffentlicht wurde. (Verteidigungsministerium der Ukraine)

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Bei einem Treffen mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö am frühen Donnerstag bestand Biden darauf, dass Selenskyj „am Ende sehr zufrieden“ sei, obwohl er seine Frustration über das Fehlen eines klaren Zeitplans für den Beitritt der Ukraine zum Bündnis zum Ausdruck gebracht hatte.

Die Associated Press hat zu diesem Bericht beigetragen.

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