Die Schweizer Behörden haben den Luftraum über einem kleinen Teil der Südwestschweiz vorübergehend gesperrt, weil Freizeitsegler die Arbeit von Notfallteams im Kampf gegen einen anhaltenden Waldbrand in der Region gefährdet haben.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt teilte am Freitag mit, dass die Beschränkung in einem Luftraum von bis zu 8.000 Fuß über einem bewaldeten Berghang in der Nähe der Stadt Bitsch eine Woche dauern werde.

Die Maßnahme betreffe zivile Flugzeuge und Drohnen und ziele darauf ab, „die laufenden Aktivitäten der Einsatzkräfte am Boden und in der Luft zu schützen“, erklärte das Amt auf seiner Website.

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Hubschrauber schüttet Wasser auf Bergfeuer

Am 18. Juli 2023 schüttet ein Helikopter Wasser auf den noch brennenden Wald oberhalb der Gemeinden Bitsch und Ried-Mörel in der Schweiz. (Jean-Christophe Bott/Keystone über AP)

Bürosprecher Christian Schubert sagte in einer E-Mail an The Associated Press, dass die Sperrung etwa 40 bis 50 Quadratkilometer in einem Gebiet betreffe, das bei Freizeitseglern beliebt sei.

Die Leiter der örtlichen Hubschrauberbesatzungen und Löschtrupps beantragten die Schließung wegen der Gefahren, die die Segelflugzeuge für die ohnehin schon riskanten Arbeiten darstellten, sagte Schubert. Es seien keine Zwischenfälle oder Verletzten gemeldet worden und die Maßnahme sei „ausschließlich präventiver Natur“ gewesen.

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Zahlreiche Feuerwehrleute, Polizisten, Truppen und andere Notfallteams sind mit Unterstützung von Hubschraubern im Einsatz, um den am Montag erstmals gemeldeten Waldbrand zu bekämpfen. Der Umzug veranlasste die Behörden, die Bewohner von vier Dörfern und Weilern in der Gegend vorübergehend zu evakuieren.

Franz Mayr, ein Gemeindevorsteher in Bitsch, sagte, das Feuer sei „klein“ geblieben – etwa 107 Hektar seien betroffen – und die Situation sei stabil, obwohl weiterhin starke Winde wehten.

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