• Ein in Kamerun gefundener Sirup mit der Marke Naturcold wurde mit dem Tod von sechs Kindern in Verbindung gebracht.
  • Die Weltgesundheitsorganisation stellte fest, dass der Sirup einen hohen Anteil an Diethylenglykol enthält, einem giftigen Schadstoff.
  • Die WHO bittet nun die indischen Behörden um Hilfe, um der Herkunft von Naturcold auf den Grund zu gehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die indischen Behörden um Hilfe bei der Ermittlung der Herkunft eines kontaminierten Hustensafts gebeten, der mit dem Tod von Kindern in Kamerun in Verbindung gebracht wird.

Die UN-Agentur warnte am Mittwoch vor einem Sirup der Marke Naturcold, der in Kamerun verkauft wurde und von den dortigen Behörden mit dem Tod von mindestens sechs Kindern in Verbindung gebracht wurde. Der Sirup enthielt laut WHO extrem hohe Mengen des giftigen Schadstoffs Diethylenglykol.

Der Hersteller von Naturcold ist auf der Verpackung als Fraken International (England) aufgeführt, die britische Aufsichtsbehörde teilte der WHO jedoch mit, dass es kein solches Unternehmen gebe.

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Die WHO schrieb anlässlich der Veröffentlichung der Warnung am Mittwoch an die indische Aufsichtsbehörde und bat um Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit möglicherweise beteiligten indischen Unternehmen, sagte ein Sprecher gegenüber Reuters. Auch andere Länder seien kontaktiert worden, sagte sie.

Die Warnung zu Naturcold ist die jüngste von mehreren ähnlichen Warnungen, die in den letzten Monaten vor weltweit verkauften kontaminierten Hustensäften ausgegeben wurden.

Das Logo der Weltgesundheitsorganisation

Das Logo der Weltgesundheitsorganisation ist am 2. Februar 2023 in der Nähe ihres Hauptsitzes in Genf, Schweiz, zu sehen. (REUTERS/Denis Balibouse/File Photo)

Im Jahr 2022 wurden die Medikamente mit dem Tod von mehr als 300 Kindern in Gambia, Usbekistan und Indonesien in Verbindung gebracht. Eine weitere Warnung Anfang des Jahres besagte ebenfalls, dass kontaminierte Medikamente auf den Marshallinseln und in Mikronesien gefunden worden seien, es wurden dort jedoch keine Todesfälle gemeldet. Die WHO hat erklärt, dass die Bedrohung anhält.

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Alle Sirupe werden von verschiedenen Herstellern hergestellt, obwohl sie in drei der vier Vorfälle in Indien hergestellt wurden. Die Todesfälle in Indonesien wurden mit im Inland hergestellten Sirupen in Verbindung gebracht.

Die WHO sagte, dieses Muster bedeute, dass die Zusammenarbeit mit Indien hohe Priorität habe, um mehr über den Vorfall in Kamerun herauszufinden. Zuvor hieß es, Bemühungen, mehr über die Hustensaftvorfälle und die beteiligten Lieferketten herauszufinden, seien durch mangelnde Informationen seitens der indischen Behörden und Arzneimittelhersteller behindert worden.

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Beamte in Indien und Kamerun reagierten nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren.

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