• Nach Angaben der nationalen Anti-Doping-Behörde des Landes haben die kenianischen Behörden am Montag eine erhebliche Menge an geschmuggelten Medikamenten beschlagnahmt, die von Sportlern als leistungssteigernde Medikamente verwendet werden könnten.
  • Eine Frau wurde am Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi unter dem Verdacht des Schmuggels festgenommen und soll diese Woche vor Gericht erscheinen.
  • Derzeit verbüßen über 60 kenianische Sportler Sperren wegen Dopingdelikten.

Die kenianischen Behörden haben eine geschmuggelte Lieferung von Medikamenten beschlagnahmt, die von Sportlern als leistungssteigernde Medikamente verwendet werden können, teilte die nationale Anti-Doping-Behörde des Landes am Montag mit.

Eine Frau wurde wegen des Verdachts des Schmuggels festgenommen und wird diese Woche vor Gericht erscheinen, teilte die Anti-Doping-Agentur Kenias mit. Sie wurde am Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi bei einer gemeinsamen Aktion von Polizei und Anti-Doping-Beamten festgenommen.

Die Operation habe am vergangenen Donnerstag stattgefunden, teilte die Anti-Doping-Behörde in einer Erklärung mit. Es hieß, die illegale Lieferung enthielt 150 Kartons mit Triamcinolonacetonid und anderen „Doping“-Materialien, darunter mehr als 500 Kartons mit anderen Medikamenten.

Kenia gehört zu den erfolgreichsten Ländern im internationalen Leichtathletiksport und kann auf eine reiche Erfolgsgeschichte bei Mittel- und Langstreckenrennen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zurückblicken.

Allerdings hat es auch ein ernstes Dopingproblem und wird von der internationalen Anti-Doping-Organisation der Leichtathletik als Hochrisikoland eingestuft.

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Die kenianischen Behörden haben am Montag eine illegale Lieferung leistungssteigernder Medikamente beschlagnahmt. (Fox News)

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Triamcinolonacetonid gehört zu den am häufigsten verwendeten Substanzen für kenianische Sportler, die Dopingtests nicht bestehen.

In Kenia sind mehr als 60 Sportler wegen Dopingvergehen gesperrt.

Zwei Top-Langstreckenläufer, die Boston-Marathon-Siegerin Diana Kipyokei und Betty Wilson Lempus, wurden kürzlich mit langen Sperren belegt, nachdem sie positiv auf Triamcinolonacetonid getestet worden waren. Außerdem wurde ihnen die Manipulation von Beweismitteln im Rahmen einer Dopingermittlung vorgeworfen.

Kipyokei erhielt eine sechsjährige Sperre und Lempus eine fünfjährige Sperre.

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